Hier schließt sich der Kreis

Eine Schülerin des Lehrwerkstudios probiert sich in experimenteller Schriftgestaltung und kreiert mit Hilfe eines Drehstuhls ein Ensō-Zeichen. Als Vorbild diente ihr fernöstliche Zen-Kalligraphie:

Das Ensō (円相, japanisch: Kreis) ist ein Symbol aus der japanischen Kalligraphie. Es symbolisiert Erleuchtung, Stärke, Eleganz, das Universum und die Leere, kann aber auch die japanische Ästhetik an sich symbolisieren. Als „Ausdruck des Moments“ wird Ensō oft als eine Form der expressionistischen Kunst aufgefasst.

Zeichnen im Siebentischwald: Graustufen im Grünen

Mitte Oktober haben wir im Rahmen unserer Graphit- und Graustufen-Woche eine Exkursion zu Fuß vom Lehrwerkstudio der FOS in den Siebentischwald unternommen. Die spezielle Lichstimmung und Waldatmosphäre wirkte sich inspirierend für unser Naturstudium aus. Bei unseren Naturstudien geht es darum, räumlich zu zeichnen, Licht und Schatten zu erkennen und unterschiedliche Oberflächen zeichnerisch zu interpretieren. Technisch umgesetzt haben wir unsere Beobachtungen mit Zeichenkohle und Graphitstiften. Mit Hilfe dieser Werkzeuge setzten wir die Beschaffenheit der Bäume und Büsche expressiv wie natrualistisch um. Darüber hinaus haben wir mithilfe der Frottage-Technik (Abrieb) noch zahlreiche grafische Oberflächen für unsere Studienmappe sammeln können. Für viele Schüler bedeutete der Ausflug in den Wald eine neue oder längst vergessene Naturerfahrung.

Graffiti: Monster am Helmut-Haller-Platz beim Oberhauser Bahnhof

Ein wahres Graffiti-Mammutprojekt stemmten die Schüler des FOS-Lehrwerkstudios am Ende des Schuljahres 2017/18. Gegenüber des Oberhauser Bahnhofs befindet sich am Helmu-Haller-Platz eine etwa 40 Meter lange und ca. 4 Meter hohe Wand. Diese wurde bereits vor mehreren Jahren von Lehrwerkstudio-Schülern mit einem knallbunten Monster-Motiv besprüht. Nun war das Graffito in die Jahre gekommen, der Lack war an mehreren Stellen abgeplatzt. Deshalb organisierte Heike Skok, Quartiers-Managerin des Viertels rechts der Wertach, auf Anregung des Tiefbauamts der Stadt Augsburg, die Restaurierung und Erweiterung des bestehenden und etablierten Motivs. Als freier Projektleiter konnte der Sprayer Florian Tschech gewonnen werden. Er vermittelte unseren Schülern die Grundtechniken des Sprayens und half ihnen bei der Umsetzung ihrer Ideen.

Kunstschätze im Schaetzlerpalais

In Augsburgs Zentrum findet sich eine beachtliche Rokoko-Sammlung im Schaezlerpalais in der Maxstraße. Dort fanden wir uns Mitte März ein, um ein Führung von Romy Pietsch durch das Palais erleben zu dürfen. Im Fokus stehen dort nicht nur alte sondern parallel dazu auch zeitgemäße Gemälde von Manfred Jacob Vogt.

Anlässlich der Ausstellung im Schaezlerpalais hat Manfred Jacob Vogt der Farb- und Formensprache des Barock und Rokoko nachgespürt. Speziell für diese Präsentation hat er im direkten Bezug zum Veranstaltungsort Gemälde geschaffen.

Schmetterlinge am Bauch

 

Anfang März haben wir im Rahmen unserer fachpraktischen Ausbildung eine Exkursion in den Botanischen Garten unternommen, um die Ausstellung „Faszination tropischer Schmetterlinge“ zu besichtigen. Unser Ziel lautete, Schmetterlinge live zu zeichnen. In der Tropenhalle angekommen, teilten wir uns in mehrere Gruppen auf, damit andere Besucher nicht durch uns Zeichner als Großgruppe gestört werden. Die größten Schwierigkeiten beim Zeichnen bestanden darin, die Falter zum Stillhalten zu bewegen und darauf aufzupassen, keinen der Schmetterlinge zu verletzen. Schlussendlich war die Exkursion ein voller Erfolg, da sehenswerte Studienblätter entstanden sind.

Fahrt zu steinfressenden Bakterien bei „Prometheus Delivered“

Ein im gestalterischen Sinne spektakuläes Erlebnis war unsere Lehrwerkstudio-Exkursion zur Ausstellung „Prometheus Delivered“ des österreichischen Künstlers Thomas Feuerstein. In den Müncher Ausstellungsräumen der ERES STIFTUNG angekommen, fanden wir uns im positiven Sinne irritiert wieder zwischen schwarzen Schläuchen, riesigen Glasgefäßen und blubbernden Flüssigkeiten.

Wir bedanken uns bei der angehenden Kunstpädagogin Ines Aufgebauer, die uns uns durch eine nach Science-Fiction anmutende Kunstinstllation führte. Bei näherer Betrachtung war der Inhalt der Schau aber keineswegs „Fictions“ viel mehr „Science“: Wir hörten erstaunliche Dinge über Zerstörung und Neuerschaffung, steinfressende Bakterien und modernen Naturwissenschaften, die Organe wachsen lassen.

Der bildende Künstler Thomas Feuerstein ist einer der bedeutensten zeitgenössischen Akteure an der Schnittstelle von Kunst und Naturwissenschaft.

http://www.eres-stiftung.de

Einblick in die Kunstinstallation „Die Stromschnelle“

Dass unsere Werkstudio-Leiterin Anja Güthoff nicht nur an unserer Schule tätig ist, sondern auch als Bildende Künstlerin arbeitet, konnten wir auf unserer Exkursion ins H2 Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast Augsburg feststellen: Frau Güthoff präsentierte uns ihre Kunstinstallation mit dem Titel „Stromschnelle“, die im Rahmen der diesjährigen Großen Schwäbischen Kunstausstellung stattfand.

Auf den ersten Blick nahmen wir viele große graue Klötze wahr, die wild gestapelt übereinander lagen. Auf den zweiten Blick konnten wir erkennen, dass über dieses Konstrukt knapp 30 schwarze Schiffchen aus Wachs besetzt mit geheimnisvollen Passagieren an Bord hinweg fahren. Als Ganzes betrachtet erschloss sich uns nun der Titel des Werkes „Stromschnelle“ – die Installation verrät allerdings nicht, wohin die Reisegruppe unterwegs ist. Kunst stellt Fragen. Und auch bei diesem Kunstwerk findet man Antworten, wenn man das Werk auf sich wirken lässt.

http://anja-guethoff.de/

Zeichne in Frieden – Eine Friedhofsexkursion

Unsere Schüler haben eine Exkursion zum Protestantischen Friedhof in Augsburg unternommen, um dort Studienblätter zu erstellen. Die Aufgabe der Schüler bestand darin, Licht und Schatten auf den Grabsteinen zu analysieren und diese in Form von Graustufen auf die Zeichenblöcke zu übertragen.

Der Protestantische Friedhof gilt als einer der schönsten Friedhöfe in Deutschland. Entstanden ist er im Jahr 1534 und er wurde über viele Jahre immer wieder erweitert. Durch das Nebeneinander moderner und historischer Grabsteine, gerahmt von alten Baumbeständen, strahlt der Friedhof einen besonderen Charme aus.

„Gestalten, Falten, Fliegen“ – Designarbeiten des FOS Lehrwerkstudios

Am Ende der Praktikumszeit erstellen die Praktikanten ein Designprojekt als Abschlussarbeit. Die Aufgabenstellung dafür lautet im zweiten Schulhalbjahr 2016/2017 „Gestralten, Falten, Fliegen“.

Kurzfilm: Shirin Cakir

Animationsfilm: Shirin Cakir

Kurzfilm: Lisa Cebulla

Daumenkino: Rosalie Ibel

Wittelsbacher Grundschule zu Besuch im LWS

Immer unterwegs in Sachen Malen und Zeichnen, bringt unserere LWS-Leiterin Anja Güthoff nicht nur unseren Gestaltungsschülern sondern auch ganz jungen Schülern der Wittelsbacher Grundschule das Staunen über die Dinge bei: In Zusammenarbeit mit Grundschullehrkräften besucht sie schon im zweiten Jahr die Übergangsklassen. In der Grundschule arbeiten die Kinder mit Frau Güthoff kreativ an einem Zugang zur Naturbeobachtung.

Die Grundschüler, die zum Teil gerade erst anfangen Deutsch zu lernen, besuchten am 22. Juni unsere Gestaltungs-Schüler im Lehrwerkstudio. Jedes Wittelsbacher-Kind suchte sich bei dieser Kooperationsveranstaltung einen LWS-Schüler aus, der mit dem Kind gemeinsam zeichnete und malte. Die Zusammenarbeit zwischen Groß und Klein entwickelte sich zu einem kommunikativen Erlebnis. Es war spannend zu beobachten, wie neugierig und intensiv sich die Kinder, über das Medium Zeichnen auf die Jugendlichen eingelassen haben. Das Ergebnis sind bestechende Zeichnungen, die diese Neugier und Unvoreingenommenheit beider Seiten wunderbar dokumentieren.

„Der Weltraum – unendliche Weiten“ – Designarbeiten des FOS Lehrwerkstudios

Am Ende der Praktikumszeit erstellen die Praktikanten ein Designprojekt als Abschlussarbeit. Die Aufgabenstellung dafür lautet im ersten Schulhalbjahr 2016/2017 „Der Weltraum – unendliche Weiten“. Als Einstimmung darauf posten wir an dieser Stelle das Intro der legendären Fernsehserie Raumschiff Enterprise aus den frühen 1970ger Jahren.

 

 

 

Tot aber lustig: Lernen von Medienprofis

Schülerzeitungsredakteure und Schüler des Lehrwerkstudios erhalten Workshops von Cartoonist Michael Holtschulte, Autor Oliver Uschmann und Fotografin Sabrina Didschuneit im Rahmen der Antianalphabetismus-Initiative „iChance“

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit von „iCHANCE“ haben unsere Schüler die einmalige Chance erhalten, Workshops von drei hochkarätigen Medienprofis zu erhalten. Am 15. Dezember fanden sich Cartoonzeichner Michael Holtschulte (fb.com/totaberlustig), Bestseller Autor Oliver Uschmann (www.hartmut-und-ich.de) und Fotografin Sabrina Didschuneit (www.mittendrin-fotografie.de) in unserer Schule ein, um Schülern dabei zu helfen zum Thema Analphabetismus Beiträge für die Schülerzeitung zu erstellen.

Zu Beginn stellte Pascal Busche, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V., „iChance“ vor. Diese Initiative zielt darauf ab, junge funktionale Analphabeten zu motivieren, das Lesen und Schreiben zu lernen. Ein großer Teil der Arbeit ist die Aufklärung der Öffentlichkeit und des Lebensumfeldes Betroffener. Eine Methode, junge Menschen für die Thematik Analphabetismus zu sensibilisieren, ist die Zusammenarbeit mit prominenten Persönlichkeiten. In diesem Rahmen hat iChance die drei Referenten mit der FOS/BOS Augsburg in Verbindung gebracht. Holtschulte, Uschmann und Didschuneit coachten in ihren Workshops die Schüler Texte, Cartoons und Fotos zu erstellen. Die Resultate werden in der kommenden Ausgabe der Schülerzeitung abgedruckt.

Eine gigantische Graffiti-Kaffeewelle für die Berufschule

Um den Aufenthaltsraum der Berufschulen 1 und 7 schöner werden zu lassen, traten diese Schulen an das Lehrwerkstudio der FOS heran, um einen dotierten Wettbewerb für die Gestaltung der Cafeteria auszurufen.

Zu Beginn hielt die Darstellungslehrerin Lena Hofmann vor den teilnehmenden Schülern eine Einführungspräsentation zum Thema Graffiti und Streetart. Unter der Projektleitung von Christian Schmiedbauer wurden anschließend zweidimensionale Entwürfe ausgearbeitet, welche auf maßstabsgetreuen Architekturmodellen angebracht wurden. Diese entstanden in Klaus Goths Kurs „Dreidimensionales Gestalten“.

Eine siebenköpfige Jury aus Lehrkräften und Vertretern der SMV kürten drei Preisträger aus 20 Entwürfen. Der Gewinnerentwurf der Schülerin Silvia Naser bestand aus einer skizzenhaften Darstellung einer umfallenden Kaffeetasse mit technischen Motiven, welche aus der umschwappenden Kaffeewelle heraustraten. Das Layout wurde anschließend mit mehr Details versehen farblich optimiert.

Fünf Schüler des FOS-Lehrwerkstudios sprühten unter der Anleitung von Lena Hofmann und Christian Schmiedbauer das Kaffeemotiv innerhalb von drei Tagen auf die Mauer. In einer feierlichen Preisverleihung wurden den drei Gewinnern vor dem neuen Riesengraffiti die Geldpreise verliehen.

„Textur-Spinnerei-Vernetzung“ – Designarbeiten des FOS Lehrwerkstudios

Das Fachpraktikum in der Ausbildungsrichtung Gestaltung findet ein halbes Schuljahr im schuleigenen Lehrwerkstudio statt. Auf dem Ausbildungsplan stehen an unserer Schule u. a. grafische Grundlagen, manuelle Drucktechniken, dreidimensionales – und digitales Gestalten. Am Ende der Praktikumszeit erstellen die Praktikanten ein Designprojekt als Abschlussarbeit. Die Aufgabenstellung dafür lautete im zweiten Schulhalbjahr 2015/2016 „Textur, Spinnerei, Vernetzung“.

Zu Beginn der Projektwochen haben wir die Ausstellung „Textile Erinnerungen“ im Textil- und Industriemuseum Augsburg besucht. Dort waren Arbeiten der beiden Textilkünstlerinnen Kaoru Hirano aus Japan und Gali Cnaani aus Israel zu sehen. Mit den Erkenntnissen aus dieser Einführungsveranstaltung gingen die Schüler dazu über, mindestens drei eigene Ideen zum Thema „Textur, Spinnerei, Vernetzung“ in verschiedenen Gestaltungsdisziplinen zu entwickeln. In welcher Disziplin sie Ihr Designprojekt verwirklichten, stand den Praktikanten frei. Möglich war eine Realisierung in den Bereichen Grafikdesign, Illustration, Objektdesign, Architektur, Modedesign, Fotografie oder Film.

Während der Optimierungsphase waren nicht immer die ersten Ideen die besten – oft reiften die Ansätze durch die Methoden systematische Variation und Weiterentwicklung. Dadurch lernten die Schüler im Team Probleme zu erkennen und Lösungsansätze zu entwickeln. Das Endresultat sah in vielen Fällen anders aus, als ursprünglich angedacht. Am Ende überzeugten Junggestalter mit ihren Ideen und Kreationen.

Zeichnen von „Textilen Erinnerungen“

Unsere Schüler haben die Ausstellung „Textile Erinnerungen“ im Textil- und Industriemuseum Augsburg besucht. Dort waren Arbeiten der beiden Textilkünstlerinnen Kaoru Hirano aus Japan und Gali Cnaani aus Israel zu sehen. Beide Küstlerinnen verbindet ihr radikaler Ansatz, bestehende Kleider bis in deren letzte Fäden hinein aufzulösen. Mittels einer praxisnahen und theoretisch fundierten Führung von der Textildesignerin Silke Steyer erhielten die Schüler einen umfassenden Einblick in die Welt der Textilkünstlerinnen und ihrer Kunstwerke. Im Anschluss an die Führung bestand die Aufgabe der FOS-Praktikanten darin, Buntstiftzeichnungen von den Exponaten anzufertigen.

„Kreativ gegen Ausgrenzung“ – Designarbeiten des FOS Lehrwerkstudios

Das Fachpraktikum in der Ausbildungsrichtung Gestaltung findet ein halbes Schuljahr im schuleigenen Lehrwerkstudio statt. Auf dem Ausbildungsplan stehen an unserer Schule u. a. grafische Grundlagen, manuelle Drucktechniken, dreidimensionales – und digitales Gestalten. Am Ende der Praktikumszeit erstellen die Praktikanten ein Designprojekt als Abschlussarbeit. Die Aufgabenstellung dafür lautete im ersten Schulhalbjahr 2015/2016 „Kreativ gegen Ausgrenzung“ – nachdem sich unsere Schule erfolgreich um die Teilnahme an der Jugendinitiative Schule ohne Rassismus beworben hat.

Zu Beginn der Projektwochen haben wir den Referenten Matthias Weinzierl aus München eingeladen. Er ist freier Grafik-Designer und einer der Geschäftsführer des Bayerischen Flüchtlingsrates. In einem Vortrag vor etwa 70 Schülern präsentierte Weinzierl diverse Kommunikationsansätze und Funktionsweisen von politischer Kampagnen-Arbeit. In einem anschließenden Workshop visualisierten die Nachwuchsgestalter unter Weinzierls Regie erste eigene Motive zum Thema „Niemand ist ein Flüchtling“. Mit den Erkenntnissen aus dieser Einführungsveranstaltung gingen die Schüler dazu über, mindestens drei eigene Ideen zum Thema „Kreativ gegen Ausgrenzung“ in verschiedenen Gestaltungsdisziplinen zu entwickeln. In welcher Disziplin sie Ihr Designprojekt verwirklichten, stand den Praktikanten frei. Möglich war eine Realisierung in den Bereichen Grafikdesign, Illustration, Objektdesign, Architektur, Modedesign, Fotografie oder Film.

Am Anfang stand die Frage „Wer wird von wem ausgegrenzt?“. Das Ergebnis einer Diskussionsrunde unter den jungen Gestaltern war, dass Menschen aufgrund von Faktoren wie z. B. Hautfarbe, sexueller Orientierung, Behinderung, Armut oder Konfession ausgegrenzt werden. Die Praktikanten erarbeiteten sich im Team eine weitere Fragestellung, die dabei hilfreich war, kreative Ansätze gegen Ausgrenzung zu entwickeln: „Was ist normal?“. Es kristallisierte sich heraus, dass vor allem Menschen diskriminiert werden, die sich außerhalb der gesellschaftlichen Mitte befinden.

Ein sensibler Umgang mit der Thematik war gefragt, damit sich die Schüler nicht selber in Vorurteilen und Klischees zu verstrickten. Von Matthias Weinzierls Expertenvortrag über Kampagnen-Arbeit wussten die Schüler, dass sogenannte „Betroffenheits-Kampagnen“ (z. B. eine stereotype Darstellung von einem traurig blickenden Kind) weit verbreitet sind aber nicht besonders gut funktionieren. Wer ein Statement gegen Ausgrenzung setzen möchte, ist gut beraten, die Kommunikationsstrategien „Respekt“, „Humor“ oder „Irritation“ zu verwenden.

Während der Optimierungsphase waren nicht immer die ersten Ideen die besten – oft reiften die Ansätze durch die Methoden systematische Variation und Weiterentwicklung. Dadurch lernten die Schüler im Team Probleme zu erkennen und Lösungsansätze zu entwickeln. Das Endresultat sah in vielen Fällen anders aus, als ursprünglich angedacht. Am Ende überzeugten Junggestalter mit ihren Ideen und Kreationen.

Designprojekte „Form folgt Natur“

Naturwissenschaftler, Architekten und Ingenieure lassen sich genauso wie Künstler von der Natur inspirieren, denn aus ihr ergeben sich optimierte Formen, die als Vorbild für Gestaltung dienen. Auch die Schüler des Lehrwerkstudios beschäftigten sich im Rahmen ihrer Projektarbeit mit dem Theama „Form folgt Natur“. Die Bildergalerie zeigt Auszüge aus den Designprojekten und ihre Auseinandersetzung mit der Natur als Inspirationsquelle für Formen, Techniken und Strukturen.

Wettbewerb „Praktikumsreporter 2015“ – Platz 1 bis 4 für Schüler des FOS Lehrwerkstudios

lea-preis-reporterAllen Schülern, die im Schuljahr 2014/2015 ein Praktikum absolviert hatten, bot “sprungbrett bayern”, eine Initiative des Bil­dungs­werkes der Baye­ri­schen Wirt­schaft, die Möglichkeit, am Schülerwettbewerb „Praktikumsreporter 2015“ teilzunehmen. Der Zuspruch am Wettbewerb war groß – insgesamt 80 Beiträge wurden von Praktikanten aus ganz Bayern für den Wettbewerb eingereicht. Zahlreiche Schüler des FOS-Fachbereichs Gestaltung reichten unter der Anleitung von Lehrwerkstudioleiter Christian Schmiedbauer ihre Praktikumsberichte ein. Diese Berichtshefte entstehen planmäßig im Rahmen der Fachpraktischen Ausbildung und spiegeln das Wissen und die Erfahrungen wieder, die die Schüler in unterschiedlichen Betriebspraktikas im Augsburger Raum sammeln. Die Qualität der Augsburger FOS-Praktikumsberichte haben die Jury von “sprungbrett bayern” überzeugt: Die ersten vier Plätze in der Kategorie FOS/BOS & Gymnasium gingen allesamt an die FOS Augsburg:

  • 1. Platz: Lea Füglein
  • 2. Platz: Niclas Moser
  • 3. Platz: Lisanne Wolters
  • 4. Platz: Nikita Nakropin

Die Erstplatzierte Lea Füglein erhält für ihren Bericht über ihr Praktikum bei der Agentur „CLX Europe Media Solution GmbH“ ein Berufs- und Bewerbungscoaching im Wert von 300,- Euro. Dieses Coaching wird im kommenden Schuljahr den Räumlichkeiten unserer Schule stattfinden.

Seebären begreifen

Eine erkenntnisbringende Exkursionsreihe des Lehrwerkstudios entstand in Zusammenarbeit mit dem Zoologischen Garten Augsburg: Zoodirektorin Dr. Barbara Jantschke ermöglichte interessierten Schülern mit den Seebären des Zoos näher als gewohnt zu kommen. Die beiden zuständigen Tierpfleger im Robbenrevier, Peter Kühlburg und Manuela Dietz, brachten unseren Schülern Seebären auf einzigartige Weise näher:

Um ein besseres Gefühl für die Tiere zu bekommen, konnten die jungen Gestalter den Körperbau, die Fellbeschaffenheit und die Besonderheiten dieser Meeresbewohner studieren und im wahrsten Sinne des Wortes begreifen. Zunächst stand ein Training mit Seebärendame Bölle in einem seperaten Becken auf dem Plan. Die Pfleger demonstrierten hierbei an ihrem Schützling die Lage der wichtigsten anatomischen Punkte. Außerdem konnte jeder Schüler die Erfahrung machen, dem Tier näher zu kommen. Anschließend konnten die Schüler in der Futterküche einen weiteren Seebären studieren und zeichnen.

Vielen Dank an den Zoologischen Garten Augsburg für diese einzigartige Studienmöglichkeit und die erlebnis- und aufschlussreichen Einblicke!

Aquarellieren im Aquarium: Unsere Sealife-Exkursion

Im Juni 2015 unternahmen Schüler des Lehrwerkstudios der Fachoberschule aus Augsburg zwei Exkursionen in das Sealife in München, einem Aquarientierpark. Bei Führungen durch die Unterwassererlebniswelt vermittelten geschulte Mitarbeiter des Sealifes den Schülern fundiertes Wissen zu Fischen, Seesternen, Seepferdchen, Quallen, Walen und vielem mehr.
Inspiriert von den Unterwasserwelten erstellten die jungen Gestalter im Sealife Aquarelle, Bleistiftzeichnungen und Studienblätter von den zahlreichen Wasserlebewesen. Die anprechende Präsentation der submarinen Lebenswelten spieget sich in den entstandenen Grafiken wieder.
Herzlichen Dank an das Team vom Sealife München!

22.07.2014 – 11.01.2015 Animalische Ansichten

Designprojekte des Lehrwerkstudios im Naturmuseum

plakat-mayerWährend der fachpraktischen Ausbildung setzten sich die Schüler des Lehrwerkstudios dieses Jahr gestalterisch mit den Tieren Katta, Chamäleon, Löwe, Flamingo, Pfau und Frosch auseinander. Auf der Basis von Äußerlichkeiten oder Eigenarten der Tiere schufen die Lehrwerkschüler unterschiedlichste Design-Kreationen innerhalb eines Zeitraumes von etwa zwei Wochen.

Höhepunkt des Fachpraktikums ist die Gestaltung einer Gemeinschaftsausstellung, bei der Auszüge aller Designprojekte der fünf 11. Gestaltungsklassen der staatlichen Fachoberschule Augsburg im Naturmuseum zur Schau gestellt werden. Zu sehen sind viele individuelle Abschlussarbeiten, aber auch Gemeinschaftsarbeiten wie bedruckte Textilfahnen, Plakatentwürfe und Ausstellungskonzepte. Kuratoren der Werkschau sind die beiden Lehrwerkstudio-Leiter Anja Güthoff und Christian Schmiedbauer.

Wir bedanken uns beim Augsburger Naturmuseum für die Möglichkeit im Museum auszustellen, bei Herrn Andreas Hagens, Diplom-Biologe vom Naturmuseum, für die sachkundige Einführung zu den Tieren, beim Zoo Augsburg für die vergünstigten Schülerkarten und dem Verein „Freunde der FOS/BOS Augsburg“, der unserer Ausstellung finanziell unter die Arme greift.

Dokumentarkurzfilm „Making of Projektarbeit“

Zum Abschluss der Lehrwerkstudiozeit stellte jeder Schüler ein Designprojekt zum Thema „Tiere“ auf die Beine. Mit diesem recht kompakten Video möchte ich Außenstehenden einen kleinen Einblick zur Entstehung  unterschiedlicher Projekte geben.

Alex Ardalic

Tierische Designprojekte

Seit Wochen beschäftigen wir uns zeichnerisch und gestalterisch mit den sechs Tieren Katta, Chamäleon, Löwe, Flamingo, Pfau und Frosch. Diese haben wir uns aus einer Liste von Tieren ausgesucht, die sowohl im Augsburger Zoo lebend als auch im Naturmuseum präpariert vorkommen.

Ziel unseres Designprojektes war es, auf der Basis von Äußerlichkeiten oder Eigenarten der Kreaturen Design-Kreationen innerhalb des Zeitraumes von 2 Wochen zu entwickeln. Doch nicht nur die Qualität unseres Endproduktes wurde bewehrter, auch die Ideenphase, die Optimierungsphase, der Theorieteil und die Präsentation.

Aufgrund der Erfahrungen, die wir in den Projektwochen gesammelt haben, wissen wir nun, dass wir

  • uns einen Zeitplan zu Beginn jedes Projektes machen
  • Fehlversuche im Zeitplan einkalkulieren sollten
  • Ideen aufzeichnen und skizzieren, damit sich jeder ein Bild vom Ideenreichtum machen kann
  • durch Ideenskizzen und Variationen die Projektidee gut vermitteln können
  • nicht nur die erste Idee verfolgen, sondern im Fall des Falles auch noch eine gute zweite oder dritte Idee haben sollten
  • wir uns durch Feedbacks gegenseitig bei der Optimierung des Projektes weiterhelfen
  • uns frühzeitig nötige Arbeitsmaterialien besorgen
  • zielgerichtet auf ein Endprodukt hinarbeiten

Riesengraffitti für Oberhausens Zentrum

Die kahle, graue Wand an der Bahnhofsunterführung, hat die Oberhauser/innen schon lange gestört. Engagierte Bürger/innen haben sich immer wieder für eine Begrünung eingesetzt , was aus bautechnischen Gründen nicht möglich ist. Die Lehrwerkstatt des Fachbereichs Gestaltung hat es als Herausforderung und einmalige Chance angenommen, die große Wandfläche künstlerisch zu gestalten!

Im Februar 2013 lagen bereits zahlreiche hochwertige Entwürfe von Schüler/innen der 11. Klasse vor. Den Entwurf, der zur Ausführung kommen sollte, haben der Stadtteilarbeitskreis und einige engagierte Bürger/innen Ende März ausgewählt. Zwei Wochen arbeiteten die Schüler/innen an der Wand. Zunächst wurde das Bild mit Hilfe eines Rasters auf die 40 Meter lange Wand übertragen, dann flächig angelegt um schließlich mit Sprayfarben Akzente und Farbverläufe zu setzen.

Text: www.urbanes-wohnen.com

Info-Flyer als PDF: banner-klein